WANDLUNGEN - Praxis für Therapie und Coaching

  HOME

Therapie Coaching Methoden Veranstaltungen Kontakt
Lebenskrisen |  Trauma |  Psychosomatik | Gruppen | Fortbildung

Therapie

Eine Therapie kann zu allen möglichen Problematiken erfolgen und wird methoden- und zeitgerecht auf die jeweilige Klientin oder den Klienten zugeschnitten. Ein Vorgespräch ist kostenlos. Kosten für die Therapie können in der Regel steuerlich abgesetzt werden. Die folgenden Themen sind nur ansatzweise und beispielhaft dargestellt:


  zurück

Lebenskrisen

Im Chinesischen gibt es zwei Schriftzeichen für das Wort Krise:

Das obere bedeutet Gefahr und das untere Chance.

Eine Krise kann verschiedene äußere Auslöser haben wie Verluste, Trennungen, Gewalterfahrungen (Traumatherapie) - hat aber in der Regel einen langen innerlichen Vorlauf. Eine Gefühl drängt sich immer mehr auf:

So, wie es jetzt ist und so, wie ich jetzt bin - so kann ich nicht mehr weiter-leben!

Die Betroffenen haben einen Punkt erreicht, an dem ihre Not und die Dunkelheit am größten ist und sie sich vielleicht nach dem Sinn ihres Lebens fragen.
Lebenspläne, Einstellungen, Glaubenssätze, Vorstellungen vom Glück - ja, selbst die Identität bzw. das bisherige Bild von der eigenen Identität zerbrechen und all das muss losgelassen werden, damit das Leben auf einer anderen neuen Ebene weitergehen kann (Stirb und werde).

Krise       Auf-Bruch

Im tiefsten Dunkel geht es darum, einen Halt zu finden, Trauer und Schmerz zuzulassen und Mut aufzubauen, Kraft zu gewinnen, um weiterzugehen.
Bei jeder grundlegenden Entwicklung sind verschiedenen Phasen zu bewältigen ähnlich dem Sterbeprozess von Kübler-Ross bzw. den Wachstumsphasen der Gestalttherapie

Verleugnung Rationale Einsicht Leere Chaos Emotionale Einsicht Neubeginn
Nein, das darf
nicht wahr sein
Vom Verstand her ja,
vom Gefühl nein
Weder noch Schmerz
Wut
Tal der Tränen
Neue Ziele,
Einstellungen
Neue Identität

Bei liebevoller Annahme und Begleitung kann die Krise als Chance zu einem Neubeginn gesehen werden, mit verschiedenen Methoden wie Kreatives Gestalten, NLP und Psychosynthese können Ressourcen aktiviert oder aufgebaut werden und ein neues Leben - auf einer anderen Ebene - kann beginnen.


  zurück

Trauma

Viele Menschen leiden an den Folgen eines Traumas, ohne dass dies diagnostiziert worden ist, manche können sich nicht einmal an einen konkreten Vorfall erinnern. Trauma heißt "Wunde" und bewirkt "eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltverständnis" (Lehrbuch für Traumapsychologie).

Das traumatische Geschehen kann weit zurückliegen wie die Erfahrung von körperlicher, emotionaler oder sexueller Gewalt, Vernachlässigt- und Verlassenwerden in der Kindheit oder es kann im Erwachsenenalter auftreten und ausgelöst sein durch Gewalterfahrungen wie Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Krieg, Verfolgung, Folter, durch Mobbing und Arbeitslosigkeit, Auftreten einer lebensbedrohlichen Erkrankung bei sich oder in der Familie, durch einen Unfall oder andere Katastrophen.

Und ein Trauma kann einen Zeugen/in oder einen Menschen im Rahmen professioneller Arbeit genauso beeinträchtigen wie die Betroffenen selbst.
Wenn das Trauma nicht von allein verarbeitet werden kann, treten belastende Symptome direkt oder auch verzögert - manchmal nach Jahren - in Erscheinung:

Neben einer erhöhten Erregung und Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, übermäßigen Wachsamkeit und Schlafstörungen können unfreiwillige angstbesetzte Erinnerungsbilder, Träume und Panikhandlungen immer wiederkehren oder sich mit der Vermeidung von auslösenden Faktoren abwechseln. Wenn eine Person über Jahre traumatischen Situationen in Beziehungen ausgesetzt ist, kann sie unter einem mangelnden Selbstwertgefühl, Vertrauensverlust, Hoffnungslosigkeit und Depression, Schuld- und Schamgefühlen, massiven Arbeits- und Beziehungsstörungen leiden. Unglücklicherweise neigen viele Betroffene dazu, die Tat zu bagatellisieren, den Täter oder die Täterin zu idealisieren und sich ähnlichen Situationen erneut auszusetzen (Wiederholungszwang).

Chaos

Zu den persönlichen Bewältigungs- und Überlebensstrategien zählen auch der Missbrauch von Alkohol, Medikamenten oder Drogen, Essstörungen, Abspaltung von Gefühlen bis hin zur Abstumpfung und zur Verlagerung des seelischen Geschehens in psychosomatische Schmerzen(Psychosomatik). EMDR ist ein besonders wirksames Verfahren zur Behandlung von Traumata. Nach einer Stabilisierungsphase mit Ressourcenentwicklung wird das Trauma von den Betroffenen unter kontrollierten Bedingungen wiedererlebt und integriert. Ein Behandlungsplan und die Wahl der Verfahren wird genau auf die Bedürfnisse der Klientin/des Klienten zugeschnitten, neben EMDR haben sich Entspannungstraining und Imaginationsübungen, Kreatives Gestalten, Biodynamische Massage und Körpertherapie, Gestalttherapie und NLP sowie Psychosynthese bewährt.

Von den Krankenkassen wird eine EMDR-Behandlung noch nicht übernommen. Eine Kostenübernahme ist jedoch bei Arbeitsunfällen und Traumatisierungen während der Arbeit von der jeweiligen Berufsgenossenschaft und bei Opfern von Gewaltkriminalität vom Versorgungsamt möglich.


  zurück

Psychosomatik

Bei psychosomatischen Schmerzen oder Beschwerden liegt kein ärztlicher Befund über eine körperliche Ursache vor.

Wenn der Körper mit Symptomen wie Schmerzen, Bluthochdruck, Atem-, Kopf-, Herz-, Magen- oder Darmbeschwerden, Hautausschlag und anderem reagiert, ist die seelische Ursache verdrängt oder abgespalten worden.

Psychosomatik Es kann ein Trauma vorliegen, an das sich die Klientin/der Klient nicht mehr erinnert, es kann sein, dass die Klientin/der Klient keinen Kontakt zum Körper und zu seine/ihren Gefühlen mehr hat, es kann auch, obwohl das meist erst auf den 2. Blick gelingt, ein sekundärer Krankheitsgewinn vorhanden sein, wenn z.B. die Schmerzen jemanden daran hindern, eine ungeliebte Sache zu tun oder dazu dienen können, ausreichend Zuwendung zu bekommen.

Eine umfassende Krankheitsgeschichte ist notwendig, um den Ursachen auf den Grund zu gehen: Wann sind die Beschwerden zum 1. Mal aufgetreten?

Bei welchen Gelegenheiten treten sie auf, wie stark oder schwach?

Manchen Klienten und Klientinnen gelingt es schon bald, mit ihren Beschwerden Kontakt aufzunehmen und mit ihnen in einen Dialog zu treten (Gestalttherapie):

  • Wie genau äußern sich die Beschwerden - gibt es eine bildhafte Vorstellung oder ein Symbol?
  • Welche Farbe, welcher Klang, welcher Geruch oder Geschmack passt zu ihnen?
  • Was verändert sich, wenn man/frau die Beschwerden in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt?
  • Wozu sind sie nützlich, wobei sind sie hinderlich?
  • Was wollen die Beschwerden? Was wollen sie nicht?
  • Was müsste die Klientin, der Klient tun, damit sie nicht mehr auftreten?
Bestimmte Entspannungsverfahren, Körperübungen, Imaginationen oder auch biodynamische Massage können zur Linderung beitragen, bevor die eigentliche Schmerztherapie mit EMDR beginnt.
Dabei ist es wichtig für jeden Klienten und jede Klientin einen speziellen Zugang zu finden, was in Kombination von EMDR mit Kreativem Gestalten, Fußreflexzonenmassage, biodynamischer Massage, Gestalttherapie, NLP (Core-Transformation) oder Psychosynthese geschieht.


  zurück

Gruppen

An einem Samstag im Monat (außer im August) findet eine offene Gruppe "Persönlichkeitsentwicklung und Innere Größe" in Kooperation mit Karin Golubarsch statt.

Oft besteht eine Kluft zwischen dem, was wir im Leben wirklich erreichen können und dem Alltag, in dem wir uns von scheinbaren Notwendigkeiten bestimmen lassen. Wir hasten von einem Ort, einem Ereignis, einem Vorhaben zum nächsten oder warten auf etwas ganz besonderes.

Die Sehnsucht nach mehr - nach Freude, Liebe, Wahrheit, nach Berufung und nach Sinnhaftigkeit geht in der Gewohnheit unter. Wir merken oft nicht, dass wir uns selbst die Grenzen gesteckt haben, die unsere großen Ziele behindern.

In der Jahresgruppe wollen wir uns als unvergleichliches Wesen entdecken und anerkennen lernen, dass wir dies nur mit unserem Licht und unserem Schatten sein können. Wir lernen, unserer Inneren Stimme zu vertrauen und uns das als Aufgabe zuzumuten, was in uns angelegt ist.

Erst wenn wir beides, Persönlichkeit und Innere Größe entwickelt haben, kön-nen wir unsere Einzigartigkeit durch Taten in Erscheinung treten lassen.

Termine 2002 jeweils von 10 - 18 Uhr: 20. April, 18. Mai, 15. Juni, 13. Juli, 14. Juli, 14. September, 19. Oktober, 16. November, 14. Dezember.

Die Anmeldung erfolgt telefonisch, per e-mail oder per Fax.

Inhalte: Die Gruppe wird als offene fortlaufende Gruppe geführt, d.h. es können einzelne Termine ohne weitere Verpflichtung wahrgenommen werden.
Siehe auch www.KIWI-KG.


  zurück

Fortbildung

Fortbildungen zum Thema Traumatherapie, speziell bei sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt, werden auf Anfrage angeboten.

Andere Fortbildungen zu verschiedenen Methoden/Themen sind ab Herbst 2002 geplant.


 Joachim Dörrfeld, Onlineprogrammierer©   Friederike Masz Carmerstr. 10, 10623 Berlin